Natürlich haben wir nicht nur getaucht. Auch über Wasser haben wir einiges erlebt. So waren wir in der Umgebung in Begur, Pals und San Sebastian unterwegs. Besonders Pals ist sehenswert, ein kleiner mittelalterlicher Ort, durch den man schön durchspazieren kann. Wer hier richtig touristisches Flair mit Souvenirbuden sucht ist hier allerdings in allen Orten fehl am Platz.

Wir waren auch in Girona und Barcelona unterwegs, wenn man einmal in der Region ist, dann sind diese Städte ein muß. Allerdings reicht für Barcelona ein Tag natürlich nicht.

Wir haben uns dort das Aquarium, die Rambla, die Markthalle, diverse Häuser von Gaudi und die Segrada Familia angesehen. Für Leute mit Kinderwagen ist die Metro von Barcelona übrigens nicht uneingeschränkt geeignet, also besser einen Buggy mitnehmen.


Fazit der 3 Wochen in Spanien:

Alles in allem haben wir sehr schöne drei Wochen in Tamariu verbracht und hatten trotz Familienurlaubs auch einige schöne Tauchgänge!

Schöne Fotos findet Ihr wie immer in der Photogalerie oder direkt hier .

 

© 2009 Nicole Kiehn

 

 

 

Hausrifftauchen kann man nach Lust und Laune, man kommt zur Basis macht sich fertig und ab geht es. Das Hausriff ist bis zu 14m tief und es lohnt sich auch mehrere Tauchgänge dort zu machen.

Sei es auf dem Sandgrund, im Seegras oder auch an den Felswänden, es läßt sich fast immer was spannendes entdecken, so wie Elke und Nici bei ihrem ersten Tauchgang (dem einzigen ohne Kamera) einen Zeus-Faber. Dank Maria haben wir aber dennoch ein schönes Fotos von ihm!

Zu unserer Reisezeit, es war ja noch keine Hochsaison, fand nur ein Bootstauchgang pro Tag statt. Dieser startete um 10h. Man geht hierbei immer voll aufgerödelt auf´s Boot und nach 5 bis max. 30 min. ist man am Tauchplatz.

Es wird überall an Bojen angelegt und man steigt an einem Seil ab. Dies ist vor allem bei Strömung sehr hilfreich. Bedingt durch´s Wetter haben wir in unserem Urlaub leider nur 4 der 9 Bootstauchplätze gesehen, die angefahren werden.

Tamariu ist ein schönes Tauchgebiet, neben kleinen Sachen wie Nacktschnecken, Plattwürmern gibt´s auch immer Oktopusse, Sepias, Knurrhähne zu entdecken. Am Hausriff haben wir auch öfters Grasnadeln gesehen.
Am Conger Riff gibt es, wie es der Name schon sagt, immer Conger zu finden und auch Langusten gibt es hier zu entdecken.

Am Hausriff haben wir auch einen kleinen Rochen gesehen und bei mehreren Ausfahren haben wir Mondfische an der Oberfläche gesehen. Elke hatte sogar das Glück beim Sicherheitsstopp am Seil einen mit Maria unter Wasser beobachten zu können.

Dickes Plus dieser Basis:

Ade, Mary und Tom, gutes Hausriff, tolle Riffe in naher Umgebung. Was uns nicht so gut gefallen hat, aber ebenfalls saisonbedingt war, waren die Mittagspause von 13 - 14.30h und das Sonntags nachmittags geschlossen war. Wobei es nach Absprache auch kein Problem war, wenn man mal etwas später aus dem Wasser kam.

Für Fragen oder einfach nur zum netten Plausch waren Ade, Tom und Mary immer zu haben, man hatte das Gefühl bei guten Bekannten zu tauchen! Und ganz erstaunlich: die Drei tauchen sogar noch sehr gerne, und gehen auch freiwillig und auch ohne Gäste ins Wasser. Sie haben also trotz Job den Spaß am Tauchen nicht verloren.

Nachdem wir (Andi, Elke, Markus und Nici) im vergangenen Jahr überlegt haben, wie und wo wir 2009 einen schönen Urlaub mit tauchen und unseren kleinen Kindern Sebastian und Lena verbringen können, haben wir auf der Boot Kontakt mit Stolli´s Tauchbasis in Tamariu (Costa Brava) aufgenommen.

Ade war uns von Anfang an sehr sympathisch und hat uns bei der Auswahl und dem Finden der passenden Unterkunft in Tamariu sehr geholfen. Immerhin brauchten wir zu sechst ja doch etwas Platz und vor allem auch eine Möglichkeit mit den Kindern in Ruhe mal raus zu können. Auch über´s Tauchen hat sie uns alle Fragen beantwortet, so dass wir den Urlaub kurz nach der Boot gebucht haben.

Am 21.5. ging es für Andi und Markus nachts los. Mit dem gemieteten Opel Vivaro, Windeln, Gläschen, Spielzeug, Tauchgepäck etc. fuhren sie in 13 Stunden von Düsseldorf nach Tamariu. Dort angekommen packten sie alles aus, brachten die Tauchsachen zur Basis und kauften ein. Da wir Frauen und die Kinder erst zwei Tage später nachkamen, ließen sie es sich gut gehen. Es wurde lecker gegessen, getrunken und auch schon getaucht.

Elke, Nici, Sebastian und Lena folgten am 23.5. in zwei Stunden Flug von Düsseldorf nach Barcelona, wo sie von Andi und Markus abgeholt wurden. Nach weiteren zwei Stunden kamen wir dann alle abends um 22h in Tamariu an.

Die Villa Oliva, die Ade gehört, war optimal für uns. Sie hatte draußen eine Wiese, auf der wir viel mit den Kindern waren und auch ein Pool gehört zu der Anlage, die aus mehreren Ferienhäusern besteht. Am ersten Tag haben wir ausgiebig draußen bei schönem Wetter, welches auch den gesamten Urlaub über toll war, gefrühstückt. Danach starteten Elke und Nici zum Basis Check In und zum ersten Tauchgang.

Die Basis liegt auf der Promenade von Tamariu, 5 Gehminuten von der Villa Oliva entfernt. Zum Transportieren des Tauchgerödels steht eine Sackkarre bereit. Da die Basis recht klein ist, sollte man eigene sperrige Tauchrucksäcke oder Kisten wieder mitnehmen, man bekommt Taschen für Masken, Flossen etc., Anzüge und Jackets können aufgehangen werden.

Desweiteren gibt es in der Basis eine Toilette. Spülmöglichkeiten gibt es in Form eines Kübels für Kameras und Regler. Alles andere kann an der Außendusche am Bootsanleger abgeduscht werden. Am besten stellt man sich gleich nach dem Tauchgang drunter.

Die Basis wird von Ade, Maria und Tom betreut, Stolli sieht man meist nur zu den Bootsfahrten auf der Gabriela. Elke und ich wurden gleich als Markus und Andi´s Anhang erkannt und herzlich begrüßt. Dann gab es eine Einweisung zur Basis, eine Erklärung des Hausriffes und über die Abläufe bei Bootstauchgängen. Fragen nach Standorten bestimmter Lebewesen stellt man am besten Maria ;-)