Wir waren an den Stränden Banana Beach, Kalamaki Beach, Gerakas und Daphni auf der Skopos Halbinsel, und haben uns Zakynthos Stadt und Bochali angesehen. Danach ging es ganz in den Norden, wo wir eine Bootstour durch die Blauen Grotten gemacht haben.

Dann ging es zum allbekannten Schiffswrack Strand und zu den superschönen, fjordähnlichen Buchten Porto Vromi und Port Limnionas. Den Tag haben wir dann im Bergdorf Keri ausklingen lassen, wo man einen schönen Blick auf die Steilküste hat und einen tollen Sonnenuntergang erleben kann.

Weitere Touren haben wir nach Macherado und nach Agalas zur doppelstöckigen Höhle und nach Kampi gemacht. Im Ort Limni Keriou hat man viele gute kleine Tavernen.

Essen kann man recht günstig, Hauptgerichte kosten zwischen 6 und 10 EUR. Im Restaurant mit Kind essen zu gehen ist übrigens kein Thema, die Griechen sind so kinderfreundlich, die Kleinen dürfen fast alles und bekommen meist auch eine Kleinigkeit wie Eis oder Kekse geschenkt. Besonders empfehlenswert sind Nikos Taverne, die direkt am Hafen liegt, Taverne To Posto (an der Zufahrtstraße), Taverne Finale (noch hinter dem Hotel Harmony) und das Restaurant La Bruschetta, welches auf dem Weg nach Keri am Hang liegt.

Für Familie mit Kindern ebenfalls wichtig: es gibt auch einen kleinen¸ gut ausgestatteten Spielplatz. Für Lena waren jedoch die vielen Tiere (Katzen, Hunde, Hühner, Wellensittiche, kleine Schildkröten in Bächen, Barbi (das Pferd des Bürgermeisters) noch viel interessanter.

Alles in allem haben wir sehr schöne Wochen in Limni Keriou verbracht und hatten Familienurlaub mit einigen schönen Tauchgängen. Diese tolle Kombination hat dazu geführt, dass wir nun schon zweimal hintereinander dort waren, obwohl wir eigentlich immer nach neuen Zielen suchen.

An dieser Stelle ein dickes „Danke“ an Stefan, Sabine, Timo, Jürgen und Susanne für die tolle Betreuung, Orga und das nette Miteinander.

Und wenn Ihr Lust habt, schaut Euch doch unsere Fotos aus Zakynthos an.

 

© 2011 Nicole Kiehn

 

Danach gibt es ein ausführliches Briefing und die Gruppen und Buddyteams werden eingeteilt. Für Markus und mich war es das erste mal, dass wir getrennt tauchten, wir hatten aber ausnahmslos das Glück guten und passenden Buddys oder Gruppen zugewiesen zu werden. Genauso hatten Sabine und Stefan ein Auge darauf, dass Markus und ich beide (obwohl wir abwechselnd tauchten) zu den besten Spots fahren konnten.

Die meisten der Spots auf Zakynthos haben ein oder mehrere Grotten oder Höhlen. Das Landschaftstauchen macht dort also den Reiz aus. Fischreichtum und Fischvielfalt entspricht dem der typischen Mittelmeertauchplätze, man darf also kein Rotes Meer oder den Indischen Ozean erwarten, dann wird man auch nicht enttäuscht. Für uns kam Zakynthos im Vergleich am ehesten dem Tauchen auf Gozo nahe, wobei es auf Zakynthos keine Wracks gibt.

Dafür hat man gute Chancen auf die seltene Mönchsrobbe. 15 Stück treiben sich an der Küste von Zante rum und eine kommt recht häufig zu den Tauchspots. Mal ist sie im Freiwasser zum Showschwimmen aufgelegt, mal schläft sie in einer Höhle. Nachdem wir 2010 nicht das Glück hatten sie (bzw. ihn) zu sehen, haben wir in 2011 beide –getrennt voneinander- das Glück gehabt sie zu sehen. Markus am Spot Marathia und ich außen am Spot Cave Tunnel. Ein tolles Erlebnis so ein großes Tier frei im Meer zu erleben.

Eine weitere Seltenheit sind die unechten Karettschildkröten, die auf Zakynthos ihre Eier ablegen. Sie werden in der Bucht von Laganas und den Stränden der Skopos Halbinsel an der Oberfläche häufig gesichtet, beim Tauchen jedoch sehr selten. Markus hatte jedoch gleich bei seinem ersten Tauchgang das Glück auch Unterwasser auf eine Schildkröte zu treffen.

Besonders gut gefallen haben uns die Spots „Barakuda“, „Cave Tunnel“, „Lakka“ und „Poseidon Cave“. Cave Tunnel hat einen schmetterlingsförmigen Ausgang, einfach nur phantastisch. In der Garnelenhöhle am Spot „Lakka“ leben tausende von Garnelen, die im Schein der Lampe von Gabeldorschen gejagt werden.

Ebenfalls am Spot Lakka gibt es einen ganz toll beweachsenen, großen Torbogen und die Altarhöhle. Am Spot „Barakuda“ hatten wir ebendiese sowie viele jagende Zacki´s. Schnecken, Krebse und die üblichen Mittelmeerfische. Sehr schön ist auch Marathonissi.

Überwasser hat uns Zante ebenfalls gut gefallen. Nachdem wir 2010 nur einen Tag einen Mietwagen hatten und rund um die Insel gefahren sind, hatten wir 2011 gleich 10 Tage ein Auto, um immer mal wieder kleinere Touren zu machen oder andere Strände zu besuchen.

 

Im Anschluß wurde der Ablauf des Tauchbetriebes erklärt und wir haben uns gleich für die erste Woche eingetragen, immer im Wechsel, der Eine vormittags und der Andere nachmittags.

Die Ausfahrten finden in der Regel immer um 9.30 Uhr und um 14 Uhr statt. Sollte es mal richtig voll sein, gibt ändern sich die Zeiten auf 9h, 13.30h und 16h. Nachttauchen wird angeboten, da jedoch mindestens 8 Taucher Interesse haben müssen, fand während unseres Aufenthalts 2010 leider kein Nachttauchgang statt. 2011 haben wir es dann jedoch geschafft genug begeisterte Nachttaucher zusammenzubekommen, was sich auch gelohnt hat. Spülbecken für die Ausrüstung sind vorhanden, ein Großes für das „Grobe“ und ein Kleineres für Regler, Computer, Masken und Kameras.

Seit 2011 kommen die Flieger aus Deutschland nicht mehr nur einmal wöchentlich, sondern mehrmals. Da die meisten freitags kommen, findet freitags vormittags in der Regel keine Ausfahrt statt.

Limni Keriou ist ein kleiner Ort, hat aber zwei verschiedene Strände. Einen kleinen, schmalen Sandstrand, dieser liegt direkt vor der Basis und einen breiteren, größeren Strandabschnitt mit groben Kieseln, aber Sand im Wasser. Beide Abschnitte sind klasse für Kinder, da man weit reinlaufen kann und es sehr flach ist. Das Wasser hatte warme 28 Grad (2011, 2010 angenehme 25 Grad). Im Ort selbst gibt es mehrere Supermärkte, in denen es alles gibt, was man braucht. Preislich rentiert es sich jedoch, wenn man den ersten Großeinkauf im Lidl (liegt an der Straße zum Flughafen) erledigt. Brot, frische Sachen etc. haben wir jedoch danach im Ort gekauft.

Am Ankunftsabend (freitags, Stand 2011) finden immer die Begrüßungsabende statt, in dem sich die „Neuen“, „Alten“ und die „Crew“ bei leckerem Essen und einem ersten Ouzo kennenlernen können. Donnerstags (Stand 2011) finden in gleicher Manier die Abschiedsabende statt.

Dann ging es zum Tauchen. Zeitig in der Basis einfinden, Kiste packen und hinstellen. Ins Auto eingeladen wurde dann von Sam, dem englischen Guide. Danach werden Flaschen, nach einem Drucktest, ausgegeben. Es stehen 12 l, 15 l und 10 l Flaschen zur Verfügung.
Danach wird auf kurzem Weg (keine Minute) zum Boot gelaufen. In einer Kette wird das Boot mit Flaschen und Kisten beladen und jeder bekommt seinen Platz zugewiesen.

Das Ganze verläuft super geordnet. Blei bleibt auf dem Boot. Dann wird abgelegt und während der Fahrt baut man sein Gerät zusammen und zieht sich gemütlich um. Kameras können im Steuerhaus sicher abgelegt werden. Sie werden dann beim Einstieg angereicht. Es wird fast an jedem Tauchspot an Bojen angelegt.

Nachdem wir 2009 in Spanien an der Costa Brava waren, suchten wir wieder nach einem kindertauglichen Urlaubsziel. Voraussetzung: keine lange Flugzeit, angenehmes Klima und natürlich Tauchmöglichkeiten. Nachdem ich letztes Jahr bereits auf Zakynthos gestoßen war, lag es nah dieses Ziel einmal näher in Betracht zu ziehen.

Somit nahm ich über die Homepage vom Diving Center Turtle Beach Kontakt mit Jürgen Schierholz in Deutschland auf. Jürgen ist Mitinhaber der Tauchbasis und erster Ansprechpartner in Sachen Buchungsanfragen. Jürgen riet mir nach meiner Mailanfrage zu einem Telefonat, in dem wir sämtliche Fragen geklärt haben und Jürgen schon eine Menge über Limni Keriou erzählte. Super sympathisch half er uns die für uns passende Unterkunft auszuwählen.
Wegen Lena riet er uns dazu, das Appartment über der Basis und Taverne zu nehmen, da dies kurze Wege zur Basis und zum Strand ermöglicht und uns abends die Möglichkeit bieten würde auch mal -dank Babyphone- gemütlich mit den anderen Tauchern zusammen zu sitzen. Im Nachhinein eine gute Empfehlung, allerdings wirklich nur für Leute mit kleinen Kindern.

Für Alleinreisende, Pärchen oder Leute mit älteren Kindern sind die anderen Unterkünfte ebenfalls gut geeignet und sicher auch etwas ruhiger gelegen, als unser Appartment über der Taverne gleich am Hafen¸ was manchmal bis Mitternacht etwas lauter sein konnte. Dies hat uns jedoch nicht großartig gestört, Lena gar nicht. Im Jahr 2011 sind meine Eltern spontan über eine Last-Minute Buchung mit nach Zakynthos gekommen und haben in der Appartementanlage Kyprianos gewohnt. Tolle, saubere, hübsch eingerichtete Anlage mit Pool. Grundsätzlich sehr zu empfehlen. Einziges Manko: bis zum Strand und zur Tauchbasis hat man ca. 800m zu laufen.

Die Buchung der Flüge übernimmt das Reisebüro Fürth übernommen, mit dem Jürgen schon lange zusammenarbeitet. Auch dies lief ohne Probleme. Somit hieß es nur noch warten, bis es am 07.09.10 bzw. am 09.09.11 losging.

In drei kurzen Stunden fliegt man nach Zakynthos. Den Transfer vom Flughafen bis zur Basis organisiert man mittlerweile selbst, entweder per Taxi oder per Mietwagen. Vom Diving Center Turtle Beach bekommt man bei Buchung einen Taxivoucher, so dass der Preis für den Transfer (28 EUR) planbar ist.

Zwanzig Minuten später ist man dann in Limni Keriou, einer schönen kleinen Bucht. Dort wird man von Stefan und Sabine, den Basenleitern, und Timo, dem Eigentümer der Basis und der angeschlossenen Unterkünfte, in Empfang genommen.

Ganz entspannt zogen wir erst mal ein, haben uns umgezogen und dann in der Tauchbasis eingecheckt. Brevet wird hinterlegt, Tauchtauglichkeit geprüft und der allgemeine Kram ausgefüllt. Danach wurden die Tauchsachen in Kisten gepackt, Anzüge auf Bügeln aufgehängt und die Kisten beschriftet.