
Auch für Sightseeing hat die Insel etwas zu bieten. Die Hauptstadt Willemstad steht unter UNESCO Weltkulturerbe, da die Häuser in der Hafeneinfahrt noch aus der holländischen Kolonialzeit stammen. Und man bekommt einen original CURACAO Schnaps, der aus Orangenschalen destilliert wird. Ein sehr schmackhafter Schnaps, den es nur auf der Insel gibt.
Dann gibt es noch den Christoffelpark. Ein Naturschutzgebiet mit dem Christoffelberg.
Dieses Naturschutzgebiet kann man und sollte man mit dem Auto durchfahren, genügend Parkmöglichkeiten sind an den Sehenswürdigkeiten vorhanden. Trotz regelmäßigem Regen, gibt es auf Curacao kein Grundwasser.
Die Vegetation nimmt Feuchtigkeit durch die Blätter auf. Dadurch gibt es in den Vorgärten der Bewohner wenig Pflanzen. Auch gibt es keine Landwirtschaft. Früchte und Gemüse werden eingeführt. Die Bewohner von Curacao sind Fremden gegenüber eigentlich sehr zurückhaltend. Nervige Händler gibt es hier gar nicht.
Zum Ende des Urlaubs wurde uns mitgeteilt, dass unser Flug nach Amsterdam überbucht war und so konnten wir auf Kosten der KLM einen Tag länger bleiben und bekamen noch Geld zurück.
Einige schöne Fotos
aus Curacao habe ich dennoch mitgebracht.
© 2008 Dirk Hanke
Vom 28.03.2008 bis 11.04.2008 reisten wir mit Action Sport Düsseldorf und zwanzig Mann zum tauchen nach Curacao. Wir trafen uns am 28.03.2008 um 04:00 am Flughafen Düsseldorf um mit dem Cityhopper der KLM nach Amsterdam zu reisen. In Amsterdam ging es dann drei Stunden später im Direktflug mit KLM nach Curacao. Der Service an Bord war eigentlich in Ordnung und so gingen die neun Stunden Flug auch recht schnell um.
Auf Curacao angekommen gingen die Einreiseformalitäten auch schnell und wurden am Ausgang von einem Vertreter des Hotels abgeholt. Eine halbe Stunde Autofahrt nach Westpunt und dann waren wir im „Rancho el Sobrino“. Westpunt liegt sehr einsam im Westen der Insel. Nach der Zimmerbelegung hatten dann auch alle schnell die nötige Bettschwere.
Allerdings wusste vorher niemand, dass zwei Mann durch das Schlafzimmer der Anderen gehen mussten, um ins Bett zu kommen. Das brachte zunächst natürlich Ärger, der durch eine andere Belegung dann beigelegt wurde.
Am nächsten Morgen ein kurzes Briefing von Harald von Curacao Divers. In Westpunt gibt es keinerlei Einkaufsmöglichkeiten oder Restaurants. Zum Einkaufen oder Vergnügen muss man eine halbe Stunde Autofahrt in die Hauptstadt Willemstad in Kauf nehmen. Aber wir hatten ja für die zwei Wochen mit vier Kollegen jeweils ein KFZ gemietet.
Auf Curacao wird von Land aus getaucht, was ich persönlich gar nicht schlecht fand, da man auf niemanden angewiesen ist und sich den Tag frei einteilen kann.
Jede Tauchbasis bietet einen Bootsausflug nach Klein Curacao an, eine kleine Insel im Osten von Curacao. Von diesem Ausflug wurde uns aber schon in Deutschland abgeraten, da sich das tauchen dort nicht lohnen würde.
Um Curacao herum erstreckt sich ein Saumriff in Tiefen von 5m bis ???. Es gibt keine bis sehr geringe Strömungen. Die Korallen sind sehr schön erhalten, aber nicht so farbenfroh wie im Roten Meer. Es ist auch etwas weniger Fisch am und im Riff als man es von Ägypten gewohnt ist. Aber es ist möglich, Delphine und große Rochen zu sehen, ich habe sie leider nur von Land aus sehen können, da wir gerade unseren Tauchgang beendet hatten, als sie in Strandnähe kamen.
Also es ist eigentlich für alle etwas dabei, in allen Tiefen, Korallen, Fisch, Auto- und Schiffwrack in der Vaersenbay und das Schiffwrack der „Superior Producer“ in Willemstad, dass allerdings nur betaucht werden darf, wenn kein Kreuzfahrtschiff am Kay liegt. Die Regierung hat Angst, das Anschläge auf die Kreuzfahrtschiffe ausgeübt werden. Curacao eignet sich besonders für Tauchanfänger.

