Nach Beendigung der Tauchgänge geht es zurück zur Tauchbasis, wo man seine Sachen in einem Frischwasserbehälter spülen und dann zum Trocknen aufhängen kann. Der Bus, der einen morgens am Hotel abgeholt hat brachte einen dann so gegen 15 Uhr zurück zum Hotel.

Jetzt hat man noch genug Zeit die Sonne, den Strand und die Mücken zu genießen. Irgendwas anderes konnte man hier nicht machen. Nach viel zu kurzen 14 Tagen ging´s dann nach Hause.

Ein rundum gelungener Tauchurlaub. Absolut zu empfehlen. Wir haben natürlich auch einige schöne Fotos Fotos für Euch

© 2003 Elke Böndgen

 

Leider ist die Tauchbasis 2004 aufgrund von Schwierigkeiten mit den Kubanern geschlossen worden.

Und nun zum Tauchen.

Die Tauchbasis Cuba Divers, die von uns schon im Vorfeld der Reise ausgewählt wurde und zu der wir schon per mail Kontakt aufgenommen hatten, steht unter der Leitung eines deutschen Ehepaares. Leider konnten wir die Beiden nicht kennenlernen, da sie zu der Zeit gerade eine neue Basis in Trinidad eröffnen. Die Leitung auf Cayo Guillermo hat jetzt Jörg.

Ein Bus holt die Taucher morgens um 9 Uhr am Hotel ab und bringt sie zur Tauchbasis. Fahrzeit ca. 5 Minuten, man kann aber auch am Strand entlang gehen und braucht dann 15 Minuten.

Vor der ersten Tauchausfahrt erklärt Jörg den Basisablauf, man bekommt eine Kiste und 2 Bügel für seine Klamotten. Dann geht’s zum Boot, macht an sich einen guten Eindruck, an den Seiten Befestigungen für die Flaschen, ein Sonnendeck mit Sonnenschutz und eine breite Leiter, die wie Jörg beim Briefing immer betont, einen leichten Einstieg auch beim Wellengang ins Boot garantiert.((nie viele Taucher an Board))

Wenn man die Flasche fertig hat wird von Jörg erstmal ein ausführliches Briefing über die Tauchplätze und deren Besonderheiten gemacht. Durch handgemalte Skizzen der ca. 20 Tauchplätze wird einem der anstehende Tauchgang sehr deutlich dargestellt. Ein Guide, entweder José oder Toni begleiten die Gruppe, worauf die Betonung auf „begleiten“ liegt.

Die meisten Tauchplätze liegen zwischen 15 und 20 Metern, je nach Ausbildungsstand der Gruppe werden aber auch tiefere gemacht. Der Korallenbewuchs ist vollkommen intakt und sehr vielfältig. Auch Fische sind in großer Viehlzahl vorhanden, besonders die typischen Tropenfische. Barrakudagarantie hat man bei jedem Tauchgang und auch Rochen sind oft anzutreffen.

Wir hatten das Glück und haben Delfine über und Unterwasser gesehen, auch Ammenhaie, Schildkröten und Adlerrochen konnten wir bewundern. Aber zu unseren absoluten Lieblingen haben wir hier die Igelfische erklärt. Schade das auf Kuba keine Nachttauchgänge erlaubt sind (Fluchtgefahr, 90 Seemeilen bis zu den Bahamas und 120 bis nach Florida, aber nur 7 bis zu den internationalen Gewässern), die riesigen 1000 $ Lobster wären bei Nacht bestimmt eine Wucht. Nach dem Auftauchen wird man sofort vom Schiff eingesammelt.

Nach einer Oberflächenpause von ca. 1 Stunde, die man entweder auf dem Schiff oder einer kleinen unbewohnten Insel verbringt, geht’s zum 2. Tauchgang. Die Zeit für die Tauchgänge sind für den ersten auf 70 Minuten und für den 2 auf 60 Minuten begrenzt. Getaucht wird mit 12 oder 15 l Stahlflaschen alle mit DIN-Anschluß. Überhaupt hat das Equipment einen sehr guten Eindruck gemacht.

Nach langen Überlegungen und im Hinblick auf SARS haben wir uns letztendlich entschieden unseren Tauchurlaub auf Cuba und zwar auf Cayo Guillermo zu verbringen. Am 30.04.03 pünktlich um 5.30 Uhr wurden wir von unserem „Fahrer“ Ingo abgeholt und los ging die erste Etappe.
Nach knapp 2 Stunden erreichten wir Frankfurt. Ausladen (man was hat man viel Gepäck wenn man mit vier Mann in Tauchurlaub fährt) und alles auf den Gepäckwagen, Ingo noch eine gute Heimfahrt gewünscht und los zum Check-In Schalter.

Das erste Problem mit dem Tauchgepäck entstand schon beim ersten Durchleuchten. „Bitte einmal den Koffer aufmachen“ hieß es. Die Unterwasserkamera war den Sicherheitsleuten wohl nicht geheuer. Koffer wieder zu und weiter ging’s. Jetzt noch zur Handgepäckkontrolle und schon wieder gab’s Probleme, die Tauchlampen wurden überprüft. (Leuchtmittel waren aber rausgedreht.)

Kurzer Besuch im Duty-Free und schon saßen wir im Flieger. Nach 10 1/2 Stunden landeten wir auf Cayo Coco. Hier muss man jetzt echt Geduld mitbringen, die Einreise ist gar nicht so einfach. Die Zollbeamten dort machen eine haargenaue Kontrolle, was sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, und alle offenen Lebensmittel, die man noch bei sich hat, müssen vernichtet werden.

Wie es bei einer Pauschalreise so ist, stand draußen schon die Reiseleitung von Neckermann, ein Bus wurde uns zugewiesen, der uns in unser Hotel bringen sollte..

Über einen künstlichen Damm ging die Fahrt nun von Cayo Coco nach Cayo Guillermo und dauerte ca. 45 Minuten, wobei es nur durch Mangrovenwälder ging. Auf beiden Inseln befinden sich nur Hotels und sonst nichts. Auch dürfen dort nur Einheimische hin, die auf einer der Inseln arbeiten.

Am Hotel Iberostar Daiquiri angekommen haben wir erstmal eingecheckt und die Zimmer begutachtet. Zimmer waren wirklich einwandfrei. Funktionell eingerichtet und sauber. Die ganze Hotelanlage macht einen guten Eindruck. Ein großer Pool mit Poolbar, großzügige Strandanlage mit Sonnenschutz, Palmen und Liegen in ausreichender Anzahl.

Essen kann man im Hauptrestaurant, im Restaurant am Strand oder nach Vorbestellung beim Mexikaner. Das Essen ist sehr vielseitig und immer in reichlichen Mengen vorhanden. Alles in allem ein typisches All inklusive Hotel.